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3DR Y6 mit Arduino LED’s

Heute habe ich meinen Multikoper mit LED’s ausgestattet. Der verwendete Chip auf den LED Streifen ist ein LPD8806 für welchen es bereits eine Library für den Arduino gibt.

Als kompakten “Arduino” habe ich mir das RBBB (Really Bare Bones Board) von JeeLabs zusammengelötet und auf dem Kopter montiert.

Damit kann ich nun mit der Arduino-Entwicklungsumgebung jede einzelne LED & Farbe ansteuern.

Hier ein Video vom Ergebnis:

 

 

 

3DR Y6 Multicopter

3DR-Logo

So, wieder einmal ein Bastelprojekt begonnen 🙂 Ich habe mir den Do-It-Yourself Y6 Kit von 3DRobotics bestellt. Dabei handelt es sich um einen Multikopter in Y-Form und 6 gegenläufigen brushless outrunner Motoren (je einer unten und einer oben). Da ich Freund von Opensource/Openhardware bin, habe ich natürlich  keinen fixfertigen DJI Phantom oder 3DR Iris gekauft.

Ich verwende den Begriff “Drohne” extra nicht, da er mir zu militärisch erscheint. Mit Drohnen verbinde ich die unbemannten Militärflugzeuge, welche Bomben abwerfen. Der Multikopter ist eher das, was ich im Wohnzimmer fliegen lasse. Noch ganz allgemeiner lassen sich die Fluggeräte einfach “UAV” nennen (Unmanned Aerial Vehicle).

Zurück zum Y6. Eigentlich ist er zu gross und zu gefährlich, um diesen im Wohnzimmer fliegen zu lassen. Es kann viel passieren, selbst mit kleinen Multikoptern:

Damit gefahrlos geflogen werden kann, sollte folgendes beachtet werden:

– Vor dem Flug alle Schrauben, Kabel, Batterien prüfen
– Nur im Freien mit viel Platz fliegen, gute Wetter/Windverhältnisse
– In der Schweiz muss man ab 500 Gramm Abfluggewicht eine Haftpflichtdeckung von mind. 1Mio. CHF haben
– Ab 30kg wird eine Flugbewilligung benötigt
– Nicht über grössere Personenmengen fliegen (mind. 100m Abstand!)
– Nur auf Sicht und nicht in der Nähe von Flugplätzen (5km Abstand) fliegen!
-> Siehe auch die nützlichen Links am Ende des Artikels.

Der Multikopter unterstützt verschiedene Flugmodi, hier ein Video vom ersten Testflug im Loiter-Modus. Hierbei hält der Multikopter automatisch Position und Höhe, ohne dass etwas gemacht werden muss. So kann man sich z.B. auf Fotos/Videos konzentrieren:

Der Zusammenbau des Multikopters ist eigentlich ganz einfach und in einem halben Tag erledigt. Lediglich die ganzen Kabel der ESC’s und Motoren zwischen die beiden Platten zu zwängen hat mich ein bisschen Zeit gekostet. Hier ein paar Bilder vom Aufbau:

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Nach dem Aufbau muss das ganze System kalibriert werden. Dazu werden Magnetometer, Gyroskop, die ESC’s und die Fernsteuerung kalibriert. Dies erfolgt alles über die Bodenstation. Damit dies auch ohne USB-Kabel geht, habe ich zusätzlich einen Telemetriefunk eingebaut, womit der Copter über Funk mit der Bodenstation in Verbindung bleibt. Hier ein Screenshot wie dies mit dem APM-Planner aussieht:

APM Planner

Der Multikopter kann mit oder ohne Bodenstation geflogen werden, jedoch ist es von Vorteil das Notebook mit dabei zu haben, denn damit kann neu kalibriert oder eventuelle Fehlercodes ausgelesen werden.

Der Kopter hat nun ein Abfluggewicht von knapp über 2kg. Es können noch ca. 600 Gramm zusätzlich beladen werden, dies wird dann später mal eine Kamera sein. Genau hier liegt der Vorteil dieses Kopters, er ist modular. Man kann ihn sozusagen mal fliegen, wenn man will kann man die Telemetrie erweitern, dann das Kamera-Gimbal und zu guter Letzt sogar eine FPV (First Person View) Kamera montieren.

[UPDATE]: Mittlerweile habe ich ein Kamera-Gimbal für die GoPro montiert, die technischen Details sowie erste Fotos findet ihr in der separaten Rubrik “Multicopter” oben in der Menüleiste.

Nützliche Links für die Schweiz:

Wort-Uhr

Mein letztes Projekt war eine Wort-Uhr nachzubauen, ganz nach dem Vorbild von “Qlocktwo” von Biegert & Funk. Darin werkelt ein ATMEL Atmega328 Mikrokontroller (Arduino), ein DCF77 Empfänger sowie 114 LED’s. Die Firmware ist open-source und kann beliebig verändert werden. So kann man sich seine ganz persönliche Wort-Uhr mit Fade-Effekt, fallenden Buchstaben oder Laufschriften machen, der Fanatasie sind keine Grenzen gesetzt.

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Für alle die auch ein Projekt starten wollen: Hier findet ihr alle Informationen.

MiniBar

Mein aktuelles Projekt: Eine Bar aus einem Classic Mini-Heck!

Folgendes soll die Bar mit Hilfe eines Raspberry Pi’s sowie ein paar Relais können:

  • Lichter mit einer WebApp schalten
  • Musik über AirPlay abspielen
  • Und natürlich unsere alkoholischen Getränke aufbewahren 😉

Angefangen hat das ganze damit, dass meine Frau mir einen Schweisskurs geschenkt hat.  Von einem Kollegen im Berner Mini Club habe ich das passende Mini-Heck bekommen, gleichzeitig habe ich mit dem Entwurf der Relaissteuerung angefangen. Das sah dann so aus:

MiniBar-3-klein MiniBar-7

Danach bin ich damit zum Schweisskurs und habe unter Anderem der MiniBar vier höhenverstellbare Füsse verpasst. Nun steht sie auf eigenen Füssen.

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